Die Stiftung

Auch nach ihrer Renovierung ist die Michaeliskirche zu ihrer Erhaltung langfristig auf zusätzliche Einnahmen angewiesen. Zu diesem Zweck und zur Förderung des Lebens in der Kirche durch Gottesdienste und Kirchenmusik wurde im Jahre 2003 eine gemeinnützige Stiftung gegründet.

Stifter gestalten Zukunft, denn Stiftungen sind anders als Spenden auf eine lange Zeitdauer angelegt. Das Kapital und der Name des Spenders bleiben erhalten, nur die Erträge können für den Stiftungszweck verbraucht werden.

Gründe zu stiften sind so verschieden wie die Stifter selbst. Ihnen gemeinsam ist der Wunsch, selbst gewählte Ziele über die eigene Lebenszeit hinaus zu verwirklichen.

Sie stehen damit in der guten Tradition vieler Menschen, die ihr erarbeitetes oder geerbtes Vermögen für gesamtgesellschaftliche Aufgaben einsetzen wollen. Die Erhaltung der Michaeliskirche gehört sicher dazu.

Das Stiftungskapital kann durch Zustiftungen vermehrt werden. Darüber hinaus können auch Einzelbeträge u.a. für spezielle Vorhaben geleistet werden. Finanzielle Zuwendungen jeder Art sind steuerlich absetzbar.

Über die Verwendung der Erträge entscheidet der Vorstand zusammen mit dem Kuratorium. 
 

Ziele der Stiftungsarbeit

Drei Leitideen sind es, die auch in der Satzung der Stiftung mit aufgenommen sind:
Bausubstanz erhalten,
Spiritualität fördern,
Kulturerbe wahren.
Unter diesen drei Überschriften kann die Arbeit der Stiftung zusammengefasst werden. in diesem Flyer sind die Themen auch optisch dargestellt.

Erstes Ziel ist die Sorge um die Bausubstanz der Kirche. Auch nach Abschluss der hervorragenden Sanierung werden in absehbarer zeit Reparaturen notwendig werden. Die Kirchengemeinde wird diese Arbeiten dann kaum allein finanzieren können. Deshalb tritt die Stiftung hier an, um für solche baulichen Maßnahmen im Rahmen ihrer Möglichkeit zu helfen.

Zweites Ziel ist, die kirchengemeindliche Arbeit zu unterstützen, zu fördern. Die Michaeliskirche ist ein gottesdienstlicher Raum, in dem sich die Gemeinde seit Bernwards Zeiten zum Gebet, zum Gesang und zum Hören des Wortes Gottes versammelt. Neue gottesdienstliche Formen mit zu tragen, Material dafür mit zu finanzieren: das will auch Aufgabe der Stiftung sein.

Drittes Ziel ist die Bewahrung des Kulturerbes. Die christliche Religion ist immer Bestandteil von Kultur gewesen. Das gesprochene Wort und die Musik sind Ausdruck dafür. Klangen zu Bernwards Zeiten überwiegend religiöse Texte im Kirchenraum sind es heute vielfältige kulturelle Angebote, auch und gerade über den engeren religiösen Rahmen hinaus, die in der Michaeliskirche die Besucher ansprechen können. Das Jubiläumsjahr 2010 hatte hier viele Akzente setzen können.

Die Michaeliskirche ist kein musealer Ort, sondern ein Haus Gottes mit vielen Wohnungen (Johannes 14, Vers 2).